Midnight Hall Wallrüti
Insgesamt wurde das Projekt einer
offenen Turnhalle in Oberwinterthur dreimal durchgeführt. In den Wintermonaten fand das
Midnight jeden zweiten Samstag von 19:30-22:30 Uhr statt und lud Jugendliche
ab der 1. Oberstufe bis 21 Jahren ein, kostenlos und ohne Voranmeldung den Abend mit Sport zu
verbringen. Welche Art von Bewegung stattfand, konnte von den Besuchenden selbst entschieden werden. Am Durchführungsabend arbeitete ein Staff-Team bestehend aus sechs Jugendlichen. Sie betrieben einen kleinen Kiosk, waren
verantwortlich für den Einlass uns sorgten für
Ordnung und Fairness in den Spielen.
(Projektende: 2025)

Modellprojekt Oberwinterthur
2022-2024 wurde im bundesfinanzierten Modellprojekt Oberwinterthur die Arbeitsweise der Offenen Jugendarbeit, deren Wert für politische Entscheidungen und die Relevanz, des durch die tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Oberwinterthur generierten Wissens, dokumentiert.
Die Jugendarbeit hat nebst der Niederschwelligkeit, der Partizipation und Prävention einen seismografischen Wert und wird als «Pulsmesser» der Kinder und Jugendlichen verstanden. Im Modellprojekt wurden all diese Bereiche dokumentiert, beschrieben und sichtbar gemacht. In diesem Zusammenhang wurden zusätzliche Projekte lanciert, Umfragen und Befragungen gemacht, um gemeinsam mit Jugendlichen bedarfsgerechte Angebote in der Offenen Jugendarbeit geschaffen und weiterentwickelt.
Der Bericht dieses Modellprojekts wurde in Zusammenarbeit mit der HSLU erarbeitet und Ende 2024 veröffentlicht. (Projektende: 2024)
Kunstprojekt Hegistrasse
Diskriminierende Kommentare an diesen Lärmschutzwänden, die Präsenz von Gewalt und Vandalismus im Stadtteil und ein Gefühl von Unwohlsein im öffentlichen Raum bei Jugendlichen.
Dies waren Gründe ein Projekt zu lancieren, welches Respekt und Vielfalt öffentlich thematisiert.
Die Mobile Jugendarbeit (mojawi) hat diese Beobachtungen erhoben, Erfahrungen dokumentiert und darauf reagiert. Einerseits bestand bei einigen Jugendlichen nebst dem Unwohlsein im öffentlichen Raum ebenfalls das Bedürfnis diesen zu gestalten und andererseits Erfahrungen mit Spraydosen und Wandkunst zu sammeln.
Gregor Frei (Projektleiter) kontaktierte die Nachbarschaft entlang der Hegistrasse, um diese gut 800m lange Wand partizipativ zu gestalten. Weiter wurde David Nguyen (Künstler und Maler) als künstlerische Leitung angefragt und um möglichst viele Künstler*innen zu erreichen, welche dieses Projekt unterstützen möchten. Basil Girard (Künstler) lieferte dabei das Farbenkonzept der Grundierung.
Parallel dazu gelangte die Projektleitung an die Sekundarschule über Judith Memisi (Schulleitung Rychenberg), damit Klassen an Workshops zur Gestaltung von Wänden teilnehmen können und das Thema «Respekt und Vielfalt» ins Zentrum gerückt wird. Diese Auseinandersetzung sollte Möglichkeiten eröffnen Diskriminierung und Gewalt zu thematisieren, teils abzubauen sowie Begegnung zu schaffen und den Dialog zu eröffnen.
Es entstand mit 198 Schüler*innen der Winterthurer Sekundarschulen Rychenberg und ITSmove sowie 94 Künstler*innen die wohl längste Kunstgalerie im öffentlichen Raum, die mit der SBB vereinbart auf längere Zeit bleiben kann und allen Menschen zugänglich ist. (Projektende: 2023)
Für die virtuelle Begehung des Kunstprojekts bitte hier drücken
Adresse
Hegistrasse Oberwinterthur
KUBA21STYLES
Mit anderen zusammen konnten sich Jugendliche alle zwei Wochen in der «KuBa21» Knowledge in Tanzen, Graffiti und HipHop-Musik aneignen, ausprobieren, Neues lernen und so an deinen eigenen Skills feilen! (Projektende: Herbst 2020).
U-16 Disco
Zusammen mit einer Betriebsgruppe, die aus Jugendlichen bestand, organisierten wir ein Mal im Monat eine Discoveranstaltung für alle Jugendlichen ab der Oberstufe bis und mit 16 Jahre. Die Betriebsgruppe übernahmen folgende Aufgaben: Vor- und Nachbereitung der einzelnen Anlässe, Betreiben der Bar, Security, Eingangskontrolle, Garderobe und vieles mehr. Die U-16 Disco war ein Angebot von Jugendlichen für Jugendliche aus ganz Winterthur. (Projektende: Sommer 2019)

Chill City – Zwischennutzung im alten Verkehrsgarten
Die mojawi durfte das ganze Gelände des ehemaligen Verkehrsgarten im Winterthurer Quartier Gutschick im 2015 zwischennutzen.
Ab dem Frühling wurde schon viel gehämmert, geschraubt und gesägt. Jugendliche ab der 5. Klasse konnten im Chill City ihre eigenen Ideen verwirklichen und sich handwerklich und kreativ ausleben. Der Kiosk wurde mit unserer Unterstützung von Jugendlichen geführt.
Wir waren jede Woche am Mittwoch und Donnerstag ab 16h vor Ort und freuten uns über den Besuch von Jugendlichen und Interessierten. (Projektende: 2017)



Mädchenarbeit
Nebst den zwei Mädchenangeboten in Sennhof, beteiligte sich die mojawi am Runden Tisch Mädchenarbeit, einer Vernetzungsgruppe von Fachfrauen der offenen Jugendarbeit aus Winterthur und Umgebung, die in der Mädchenarbeit tätig sind. Die Vernetzungsgruppe gestaltete ein Mädchenaktionstag. Dies war ein Tag an welchem Mädchen aus Winterthur zwischen 10 und 15 Jahren verschiedene Workshops besuchen konnten. (Projektende: 2020)

10 Jahre Mobile Jugendarbeit Winterthur
Am 2. Juni 2012, einem strahlendschönen, heissen Sommertag, feierte die mojawi ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem grossen Fest in der Kulturbaracke KuBa21. Der Anlass glich einem bunten und fröhlichen Durcheinander: Stadt- und Gemeinderat trafen auf Hiphop und Graffiti, Familien mit Kindern auf Vereinsvorstand, Subkultur und Kebab. Zahlreiche junge Musiker*innen und Graffitikünstler*innen bekamen die Plattform, ihr Schaffen einem breiteren Publikum vorzustellen. (Projektende: 2012)
Streetsoccer
Die mojawi organisierte Streetsoccerturniere im öffentlichen Raum (teils in Zusammenarbeit mit dem Verein Glattwägs). Diese waren bei zahlreichen Jugendlichen sehr beliebt und jeweils gut besucht. Die Turniere waren ein sinnvolles, kostenloses und niederschwelliges Angebot, welches die Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz, faires Verhalten, Engagement und das Einüben von konstruktiven Konfliktlösungen anstrebte. Die Jugendlichen konnten sich in einem spielerischen und kontrollierten Rahmen messen, zudem fördert Sport die Integration und Gesundheit. Gespielt wurde in verschiedenen Kategorien (2. – 6. Klasse, 7. – 9. Klasse, ü16 und Mädchen) und auf unterschiedlichen Plätzen in den Quartieren von Winterthur. Zur Info für Trainingsbegeisterte: Winterthur verfügt über drei öffentlich zugängliche Minipitch-Anlagen (Wülflingen Hardau, Deutweg, Eulachpark). (Projektende: 2017)
